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26.07.18

Auf den historischen Spuren der Seide in Frankreich



Meine Ferien in Frankreich führten mich diesmal in die Camarque und ans Meer. Meine Mam und  mein Mann waren dabei. Start von unserem Haus in der Haute de Provence.

Unser Hotel Mas de Sylvéréal


und es gibt sie doch Einhörner.... 😂





Hoteleinrichtung ganz mein Stil





  Wir haben on the way zahlreiche Dörfer angeschaut da wir nie  die Autobahn genommen haben.



Diese Pflänzchen liebe ich vielleicht habe ich eine Chance und sie kann den Winter da unten überleben wie mir gesagt wurde. So ist sie jetzt auf der Terrasse.


Witzige Shops

 Wunderbare Stimmung

 und überall Wasser


Arles unten


Aigues-Mortes



Was seht ihr hier im Himmel dasselbe wie ich?


 In unserer Küche ist es schon ein wenig hübscher, aber die Wände zeige ich euch lieber nicht, erst   beim vorher nachher Bild



In der Camarque war es interessant und schön, allerdings hatte ich ab und zu ein ungutes Gefühl, die Landschaft ist so...o flach das Meer so nah...
In unserem Hotel hatte es auch die Möglichkeit zu Reiten. Man kann in den zahlreichen Nassflächen Flamingos sehen, weil es auch überall Salinen hat. (Salzseen)

Unterwegs zum Chateau die Gorge d'Ardeche ein kleiner Canyon, wunderschön!




Im Ardeche liegt dieses kleine wunderhübsche Dorf. Verträumt und wie aus einer anderen Zeit. Wir waren überrascht wie gut die  Einheimischen das Schloss nutzen um uns auf deutsch oder anderen Sprachen, die Geschichte der europäischen Seidenspinnerei zu erzählen.
Hier erst mal Eindrücke des Dorfes.
LABASTIDE DE VIRAC in Ardeche 😊












CHATEAU DES ROURE




Scheinbar hat eine Japanerin ihren Tee unter einem Maulbeerbaum getrunken, als ihr ein Kokon in die Teetasse fiel. Als sie ihn rausfischen wollte, hatte sie Fäden an den Fingern die sich abspulen liessen und äusserst stabil waren. Sie dachte sich damit könnte man ein Gewebe weben und hatte recht. So entstand die Seide so geht die Legende.

In Frankreich hat man vor 100 Jahren auf vielen Estrichen oder Nebenräumen Seidenraupen gezüchtet und diese gesponnen und verkauft.
Hiermit haben sie dann solche Gewänder hergestellt.
Leider wurde es dann mit der Industralisierung nicht mehr rentabel für die einfachen Bauern und Leute die davon lebten. Eine grosse Armut und Hungersnot kam über sie.

Später verschwand die ganze Produktion der Seide in Europa, wegen einem Schädling den die Maulbeerbäume befiel. Heute gibt es resistente Maulbeerbäume und man überlegt sich erneut mit der Produktion zu beginnen.






 Durch viele Räume des Schlosses wird man geleitet und Schritt für Schritt setzt sich das Puzzle der Seidengeschichte mit der phantastischen Umgebung in uns  fest. Dieser Chemineeraum ist so typisch für die Gegend diese Steinböden und Wände das riesige Cheminee die Decke ich bin begeistert.



 Auch die Reformationsgeschichte wird vermittelt mit dem Audio Guide.


In einem Raum hat es dann Gestelle in dem wir die lebendigen Raupen und Schmetterlinge beobachten konnten. Meine Mam hat das erst nicht gemerkt und erschrack als sie sich bewegen sah.



Weitere Seidenkleider














 Das Chateau Roure ist absolut sehenswert .

PS gleich neben dem Schloss in einer kleinen Restaurant und Pension

isst man die Spezialität des Gebietes Marroneneis. Supernette Leute!

Inclusive junger Schwalben in der Terrassenecke.





xxx Steffi